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16 Die Modernisierung

Die Verwendung der Kolloide in der Lebensmittelindustrie

An implij eus ar c'holoidoù gant industriezh ar boued

Dank ihrer Fähigkeit, hochleistungsfähige Gele zu bilden, zählen die Kolloide zur Kategorie der Gummen, ebenso wie Gelatine, Pektin oder Gummiarabikum. Man findet sie unter ihrem Codenamen in der Zusammensetzung verschiedener Lebensmittel.

CodeMolekülHauptfunktionenVerwendungsbeispiele
E400AlginsäureGele in Gegenwart von Mineralstoffen (wie Calcium) bilden; Textur verleihenGelierte Desserts, Cremes, restrukturierte Produkte
E401NatriumalginatVerdicken (Soßen, Suppen); Mischungen stabilisieren; weiche Gele bildenSpeiseeis, Joghurt, Getränke
E402KaliumalginatVerdicken und stabilisieren; Natrium in bestimmten Produkten ersetzenNatriumreduzierte Produkte
E403CalciumalginatKomplexe Mischungen stabilisieren; die Textur verbessernIndustrielle Zubereitungen (technische Verwendung)
E404AmmoniumalginatFeste, widerstandsfähige, sofort gelierende Gele bildenLebensmittelperlen (Molekularküche), rekonstituierte Früchte, Füllungen
E405PropylenglycolalginatEmulgieren (Wasser + Fett); Schäume und Soßen stabilisieren; Säureschwankungen standhaltenIndustrielle Soßen, aromatisierte Getränke, verarbeitete Produkte
E406Agar-AgarGelieren; verdicken und stabilisieren; Hitze und Säure standhaltenGelierte Desserts, Süßwaren, Gelees, Milchprodukte, Backwaren
E407aHalbraffinierte CarrageeneVerdicken und stabilisieren; Partikel in Schwebe haltenMilchprodukte, Desserts, Soßen, Fleischprodukte
E407CarrageeneVerdicken und gelieren; Emulsionen stabilisieren; Textur und Cremigkeit verbessernMilchprodukte, Speiseeis, Wurstwaren, pflanzliche Getränke, Soßen

Die Moleküle E400 bis E405 (Alginsäure und Alginate) stammen aus Braunalgen; Agar-Agar und die Carrageene (E406 bis E407) stammen aus Rotalgen.