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17 Die Modernisierung

Algen – Gemüse aus dem Meer?

Ar bezhin hag ar boued : legumaj-mor ?

In Frankreich wurden 2019 22 Makroalgenarten gelistet und als Speisealgen zugelassen. Die in der Küche am häufigsten verwendeten Algen sind bei den Rotalgen die Dulse, die Nori und der pioka; bei den Grünalgen der Meersalat und die Ao-Nori; und bei den Braunalgen die Meerbohne, der Königskombu, der Wakame und Laminaria digitata, die wegen ihres hohen Jodgehalts nicht roh verzehrt werden kann.

Da sie in einem an Mineralstoffen reichen Meeresmilieu wachsen, besitzen die Algen wenig bekannte ernährungsphysiologische Qualitäten. Wie Gemüse sind sie reich an Ballaststoffen und liefern Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Jod, Zink, Selen), Vitamine (A, B, C, E) sowie antioxidative Verbindungen. So könnten sie eine Rolle bei der Vorbeugung bestimmter Krankheiten spielen und das Immunsystem stärken.

Seit Langem für ihre gelierenden Eigenschaften genutzt, können die Algen auch als Würzmittel oder Gemüse dienen. Im Handel sind sie getrocknet, als Konserve oder frisch, in Salz konserviert, erhältlich. Man kann auch lernen, sie in der Gezeitenzone zu sammeln.

Es gibt zahlreiche Rezepte, um Algen zuzubereiten. Am einfachsten beginnt man sie zu essen, indem man sie als Würzmittel in die alltägliche Küche einbindet!